Mit meinem neuen Ölkühler ging es nun los in Richtung Dänemark. Die ersten Kilometer nahm ich ganz flott bis ca. Frankfurt. Aber dann startete ich meine Ölkontrolleuchte. 😬 Meine Besitzer hatten so einen Schreck, dass sie sofort langsamer fuhren. Also stellte ich die Leuchte ganz schnell wieder ab. Das Spiel trieb ich bis kurz vor Hamburg. Dort wurde ich in einer VW Garage von einem netten Herrn in Blau untersucht und später für fahrtauglich befunden… sollen doch meine Besitzer weiter berichten. „Ja, das war ein Schreck. 😱 Wir sahen uns schon mit einem grossen Motorschaden irgendwo in Deutschland stranden. Aber es war zum Glück so wie der nette Mann von der Werkstatt meinte: höchstwarscheindlich war einer der Öldruckgeber kaputt.

So fuhren wir im Feierabendverkehr noch Quer durch Hamburg auf einen gut gelegenen Campingplatz. Noch schnell eingerichtet und schon vielen wir hundemüde ins Bett.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem ÖV in die City und waren ganz unverhofft in mitten des Alsterfest. Die Auswahl an kleinen und grossen Köstlichkeiten war riesig und es war auch etwas für uns dabei. Früh ging es aber wieder zurück zu unserem Büssli, da wir am nächsten Morgen noch auf den Fischmarkt wollten.
Der Fischmarkt in Hamburg ist in unseren Augen ein Muss. Wie da die Waren angeboten oder besser aufgeschwatzt werden ist ein lustiges Schauspiel. Auch wir kamen nicht ohne Aal und einer Pflanze, welche uns die weitere Reise durch begleitete, zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

Am selben Tag ging es dann weiter nach Dänemark. Bis kurz vor dem Ziel lief auch alles recht gut. An die immer wieder aufleuchtende Ölkontrollleuchte hatten wir uns gewöhnt. Doch dann… ganz unverhofft meinte unser Büssli, es müsse einen auf Traktor machen. 🙄 Naja, wir hatten schon vor unserer Reise einen Termin bei der Garage von Mamèro in der Nähe von Hamburg vereinbart, da wir dort unseren Tank inklusive Tankgeber ersetzen lassen wollten. So sollte er halt noch mehr Arbeit bekommen….

Auf dem Camping Blushøj bei Ebeltof fuhren wir dann also mit lautem geknatter vor. Wir richteten uns an einem wunderschönen Platz hoch über dem Meer am Rand einer Klippe ein. Wir hatten so einen wunderbaren Ausblick über das Meer und bei Sonnenaufgang (Ostküste) war es einfach ein Traum. Wir hatten zum Glück unsere Velos dabei, mit denen wir die ganze Gegend beim gelegendlichen Geocachen erkundeten. Beim cachen wird man oft an Orte geführt, welche man so nie gefunden hätte. So entdeckten wir ein kleines Wäldchen in dem die schönsten Steinpilze wuchsen und auch ein super Fischladen bei dem nur die Einheimischen einkaufen gingen. 😋 Bei so manchem Blick über das Meer und der Planung unserer nächsten Ferien nach England ist uns noch die Idee gekommen, uns einen kleinen Anhänger zu kaufen. Ist doch praktisch, das englische Wetter soll ja nicht das trockenste sein und die nassen Kleider würden sich darin gut verstauen lassen. Aber wie der Anhänger an unserem Büssli befestigen, wenn doch die Anhängerkupplug fehlt. 🤔 Nach kurzer Recherche wurden wir im Netz fündig. Die Garage Mamèro hatte per Zufall noch eine gebrauchte im Angebot… also noch ein Auftrag mehr. 🤣 Als aber dann das Wetter umschlug, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg zur Westküste. 🚐 Bei Oksby blieben wir noch ein paar Tage. Oksby ist ein extremer Turi Ort, aber zum Glück war die Hauptsaison schon vorbei und so etwas erträglicher…

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch nun war es so weit. Unser Büssli hatte seinen Termin bei der Garage von Mamèro. Die ganze to do Liste arbeitete er und sein Team innerhalb eines Tages zu einem sehr guten Preis ab. Auch der Öldruck wurde noch gemessen und so machten wir uns glücklich, mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für diverse „Upgreats“ für unser Büssli auf den Heimweg.“ 😀